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CD-Reviews :: Index: 'D' :: DIARY OF DREA ....

DIARY OF DREAMS

NEKROLOG 43 (71:48 min.)

ACCESSION / INDIGO
2004 erschien das letzte Album Diary of Dreams’, “Nigredo”, in jeder Hinsicht ein physischer wie auch psychischer Kraftakt für Adrian Hates und seine Mannen. Kein Wunder also, dass Diary of Dreams´, abgesehen von “Menschfeind” und der Veröffentlichung der Live DVD “Nine Lives” eine längere Pause eingelegt haben, um Kräfte zu sammeln und nun mit “Nekrolog 43” ein neues Album zu veröffentlichen, das zunächst einmal in Sachen Optik überrascht, so schonungslos und zum Teil regelrecht brutal haben Diary of Dreams sich in ihren, an Filme wie „Hostel“ oder „Saw“ angelehnten Band-Fotos noch nie präsentiert. Musikalisch hingegen stellt „Nekrolog 43“ wohl das Bindeglied zwischen „Nigredo“ und dem Bandklassiker „One Of 18 Angels“ dar, wobei die Tiefe und die Schwere der Kompositionen des letztgenannten Albums mit der seitdem hinzugewonnen Power der Gitarren miteinander vermengt wurden und das Diary of Dreams ganz eigene, rhythmisch vielschichtige Fundament der einzelnen Songs das perfekte Grundgerüst für die wieder einmal überragenden dreizehn Songs von „Nekrolog 43“ bilden. Unverkennbar wieder einmal der Gesang Adrians, melancholisch, emotional mitreissend und voller Ausdruckskraft und –tiefe, egal ob bei balladesken Tracks, ruhigeren Midtempo-Songs oder tanzbaren Uptempo-Nummern, und ebenso unverzicht- wie unverkennbar all die kleinen musikalischen Details, die Alben von Diary of Dreams halt meilenweit über die der Konkurrenz erheben, sei es ein kleines instrumentales Zwischenspiel, eine Klaviermelodie oder die Gitarre Gaun:A’s, die Akzente zu setzen wissen. Herausheben aus dieser Sammlung von Meisterwerken möchte ich einzig und allein das abschliessende „The Valley“, eine Gänsehautballade, wie sie selbst Diary of Dreams in dieser Intensität höchstens bei der akustischen Live-Version des „Traumtänzers“ erreicht haben und die all das Herzblut und die künstlerische Erhabenheit Diary of Dreams’ abermals unter Beweis stellen. Wer immer noch einen Nachweis der Extraklasse dieser einzigartigen Band benötigt, „Nekrolog 43“ bietet dreizehn stichhaltige und unwiderlegbare Argumente.
10/10 - MK


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