Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

CD-Reviews :: Index: 'V' :: VEAGAZ

VEAGAZ

NEW SUBURBAN WHITE TRASH SOUL MUSIC (46:47 min.)

SCHALLPLATTENMANUFAKTUR HAMELN / RADAR
Nach dem 2003er Debüt „Gold“ legt die deutsche Band Veagaz nun mit der zweiten Scheibe nach... Und die vergleichsweise lange Zeit des Einspielens (und somit des Wartens auf einen Nachfolger) hat sich voll auf gelohnt.
Musik aus Hameln. Da war doch mal was? Richtig, der Pfeifenheinz, welcher der undankbaren Bevölkerung nach erfolgreichem Rattenexorzismus die Blagen entführte. Aber dieser kann gegen Veagaz einpacken, denn die zornigen Kinder, die wütenden Jungmenschen, die rebellischen Musikliebhaber werden nur zu gern den Klängen von Veagaz folgen.
Bereits der Opener „Black Poison“ verhehlt die tonale Verwandtschaft nicht, klingt sehr nach „She wants Revenge“ ohne bloß zu kopieren und trotzdem eigenständig. Paten dürften, das zeigt sich im weiteren Hörgang, auch Interpol gewesen sein und Meister Nick Cave, wenn der auch nur in der dreckigen, rauen Phase. Das Album mit dem so dermaßen sperrigen Namen, dass ich ihn hier flugs zu „NSWTSM“ verkürze, bietet grandiose Gitarrenmucke mit langgezogenen, verzerrten Wellen, dunkel, treibend und eine Stimme, die düster-melancholisch-depressiv die Musik mitzieht, sie prägt und immer wenige Zentimeter über dem klingenden Asphalt liegt.
Grandios das leidende „Lord I Cannot Hear You Singing“, das schleppende „Space Girl”, das rasante, tanzbare „Funeral Sunrise“... eine ganze Palette gelungener Titel, die Weltschmerz in Variationen vertonen. Minimale Aussetzer, wie das etwas zu weinerliche „Black Coffin“ sind zu verschmerzen, bei dieser Band, die absolut zu Unrecht kaum einer kennt.
Schnell sei noch mein persönlicher Liebling und Anspieltipp erwähnt: „My Crusade“, ein Stück von monotoner Langsamkeit mit brachialen Ausbrüchen in den richtigen Momenten. http://www.veagaz.com
8/10 - DB


[ Zurück zum Index: 'V' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler