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CD-Reviews :: Index: 'K' :: KEKAL

KEKAL


THE HABIT OF FIRE (70:38 min.)

WHIRLWIND / CMS
Puh, Leute; da setzt man sich also abends locker-entspannt vor die heimische Anlage, legt eine CD ein und macht sich erste Notizen für ein Review. Wenn man dann schon die Rückseite des beschriebenen Papiers benutzen muss, weiß man, dass man Probleme mit der Kategorisierung des Gehörten haben wird. So geschehen im Falle der Indonesier Kekal, die hiermit ihr bereits sechstes Album vorlegen, mir bisher jedoch noch kein Begriff waren. Aber derlei Unbefangenheit kann ja nicht schaden. Häufig werden auf „The Habit Of Fire“ Erinnerungen an Ulvers „Marriage Of Heaven And Hell“ wach („Manipulator Gernerals“ und „Free Association“) – metallische Einschübe, Break-beat, Symphonisches: all dies steht gleichberechtigt nebeneinander. In den wüsteren Momenten lassen Alchemist grüßen („The Gathering Of Ants“), auch Fans von Coheed And Cambria haben ihre Aha-Erlebnisse („Historicity And State Of Mind“). Auf „The Habit Of Fire“ stehen atmosphärisch dicht gewobene Soundscapes (sehr schön: „Our Urban Industry Runs Monotonously“) gleichberechtigt neben erzwungener Atonalität und zwingend inszenierten Parts (etwa am Ende von „A Real Life To Fear About“); letztere werden jedoch leider nicht selten durch zu progressivem Selbstzweck verkommende Breaks konterkariert. Den umspannenden Bogen sucht man in den ausladenden Arrangements und unter der üppigen Instrumentierung oftmals vergeblich. Letztendlich muss ein Versuch, Kekals exotischen Klangkosmos in Worte zu fassen jedoch zwangsläufig scheitern: dafür ist dieser zu komplex und großräumig. Unterm Strich kann dieser Klangtrip aber selbst bei einiger Ausdauer aufgrund der genannten Defizite nicht ganz überzeugen, auch wenn Freunde von eben Ulver, Benea Reach oder ähnlich avantgardistisch ausgerichteten Acts hier dringend reinhören müssen. Und live würde ich die Kerle auch gerne mal sehen. http://www.kekalonline.com oder http://www.myspace.com/kekal
6,5/10 - PM


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