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CD-Reviews :: Index: 'P' :: PERSEPHONE

PERSEPHONE

LETTERS TO A STRANGER (50:27 min.)

CURZWEYHL / ROUGH TRADE
Welch erstklassige und ausdrucksstarke Sängerin Sonja Kraushofer doch ist, beweist sie ein weiteres Mal mit dem vierten Album ihres Solo-Projektes Persephone. Was bei L’âme Immortelle musikalisch leider immer etwas auf der Strecke bleibt, Atmosphäre und romantisch melancholische Momente, besitzt „Letters To A Stranger“ zuhauf, wobei Persephone auch auf diesem dritten Album musikalisch natürlich ganz andere Wege beschreitet, als dies mit L’âme Immortelle überhaupt möglich wäre. Auch die Einflüsse sind gänzlich anderer Natur, was sich nicht nur an den Instrumentierungen und den brillianten Arrangements von Martin Höfert ablesen lässt, die vornehmlich rein akustischer und klassischer Natur sind, sondern alleine an einem Stück wie „Wishful“, wo der Einfluss einer Sängerin wie Kate Bush, sowohl gesanglich wie auch kompositorisch, deutlich werden, aber auch die Kanadierin Dalbello kommt einem in den Sinn, hört man sich alleine einmal „Buried“ an. Persephone in seiner Gesamtheit ist ohne Frage ein Projekt der beschaulichen und besinnlichen Momente und „Letters To A Stranger“ ein Album, wo die Emotionen und intimen Geheimnisse seiner Protagonistin greifbar werden, wo die Melodien – vor allem bei Songs wie „Fateful“ und „Untitled“ – das Herz berühren, wie bei keinem anderen der vorhergehenden Werke Sonjas. Doch auch das dramatische Element kommt auf diesem Album nicht zu kurz, setzt man sich intensiv mit dem mutigen „Mean“ und seinem argentinischem Tango-Flair auseinander. Die Krone setzt diesem stimmungsvollen Werk das liebevoll gestaltete Artwork auf, erscheint die CD doch in einer Box mit elf stilvoll gestalteten Textblättern und weiteren aufwendigen Einlagen, die die Atmosphäre des Albums widergeben und stimmig abrunden. Eins ist nach diesem Album sicher: als „Stranger“ – als Fremder - muss sich niemand mehr fühlen, hat er sich in ganzer Tiefe und aus ganzem Herzen auf dieses Album eingelassen. „Letters To A Stranger“ ist ganz grosse Kunst!!!
9,5/10 - MK


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