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CD-Reviews :: Index: 'E' :: ELDRITCH

ELDRITCH

EL NINO (77:32 min.)

LIMB MUSIC / SPV
Sukzessive wird der Backkatalog der italienischen Proggies Eldritch wiederveröffentlicht, was ich aus zweierlei Gründen gut nachvollziehen kann, wenn man mal davon absieht, dass ich diesem Genre grundsätzlich einiges abgewinnen kann. Einerseits hat man sich als Band ganz gut gemausert und kürzlich erst mit „Blackenday“ ein starkes Album veröffentlicht. Andererseits möchte man den gewachsenen Bekanntheitsgrad nutzen und ermöglicht so den Fans, auch den bisherigen Schaffungsprozess der Band nachzuvollziehen. Diese Gelegenheit hat man nun mit dem dritten Album „El Niño“, das ursprünglich 1998 erschien und für mich eins der Progressive Alben ist, dass bereits für damalige Verhältnisse nicht nur den eigenständigen Weg der Band zu Ausdruck brachte, sondern den Begriff Progressive recht weit zu dehnen imstande war. Dieser Eindruck manifestiert sich durch die musikalische Mischung aus Thrash, Melodic Power und eben Progressive Metal sowie den eigenwilligen synthetischen Klängen des damaligen Keyboarders Oleg Smirnoff (die aktuelle Besetzung beinhaltet keinen Keyboarder mehr, an seiner Stelle ist ein Rhythmusgitarrist getreten). Das Album bezieht auch seinen Reiz dadurch, dass man Eldritch in der Form aktuell nicht mehr hören kann, da sich neben der aktuellen Bandbesetzung auch die musikalische Ausrichtung geändert hat. Also ist „El Niño“ ein lohnender Schritt in die Vergangenheit der Band, der zudem mit sechs weiteren Songs aufgewertet wurde. Ergänzt wurden fünf Demo-Songs aus den Jahren 1997 bzw. 1998, die teilweise unter anderem Namen oder neu aufbereitet auf späteren Alben der Band bzw. Hollers Solo-Album Verwendung fanden sowie das eigentlich für das Japan-Release aufgenommene Yngwie Malmsteen-Cover ’Dreaming’. Kaufanreize hat dieses Re-Release also allemal zu bieten.
8/10 - RB


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