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CD-Reviews :: Index: 'F' :: FLESHCRAWL

FLESHCRAWL

STRUCTURES OF DEATH (41:28 min.)

METAL BLADE / SPV
Brutaler oldschool Death Metal aus Süddeutschland ist eine treffende Zusammenfassung der nach mehrjähriger Auszeit wieder mittels eines Outputs aktiven Band Fleshcrawl. Die Zeit hat man gut investiert, kann man doch über die zwölf Tracks umfassende Spielzeit ein gleichbleibendes Niveau bieten, bei dem immer schön der Dampfhammer seine Kreise zieht, aber auch melodische Spielkunst seine Nische findet. Eingeleitet mit dem fast schon obligatorischen Intro wird uns in bester Schwedenmanier der Titeltrack um die Ohren gehauen, mit der klaren Kampfansage, dass alles abgeholzt wird, was sich ungefragt in den Weg stellen will. Repertoireerweiterungen lässt man uns in Form von melodischen Einsprengsel und Tempowechsel zuteil werden, wobei man alle Spielarten von Doublebass über Midtempo bis hin zu räudiger Aggression beherrscht und gekonnt eingebaut hat. Frontgrunzer Sven Gross brilliert sich mit seinem Heisergesang durch die Songs, während die Gitarrenfraktion um Oliver Grbavac und Mike Hanus sowie Basser Nico Scheffler fetten Bratsound produzieren und so ordentlich Druck aufbauen, so dass Bastian Herzog am Schlagzeug mächtig rotieren muss. Doch Hut ab, der Knabe hat seine Sticks im Griff und mit ordentlich Beinarbeit trägt er einen beträchtlichen Anteil zum voluminösen und kraftvollen Sound bei, den man durch eine satte Produktion veredelt hat. Insbesondere der hintere Teil der CD hat es in sich, denn ´Nothing But Flesh Remains´, ´About Mortality´ oder der mörderisch groovende Rausschmeißer ´War Of The Dead´ sind wahre Abrissbirnen, bei denen Tempo und Brutalität dominieren und ein richtiges Feuerwerk entfachen.
Für Fans von Dismember, Entombed und Unleashed eine willkommene Ergänzung, die handwerklich auf hohem, stets gleichbleibendem Niveau steht und darüber hinaus noch aus heimischen Gefilden stammt. Die Limited Digipack Edition kommt übrigens mit dem The Four Horsemen-Cover ´Rockin´ Is My Business´, also schnell zugreifen.
7,5/10 - RB


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