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CD-Reviews :: Index: 'W' :: WALDTEUFEL

WALDTEUFEL

SANGUIS (49:20 min.)

BETA-IACTAM RING / EISLICHT
Das Archaische Element im Klanggefüge Waldteufels ist ein altbekanntes Stilmittel, doch in dieser Intensität, in diesem schleichenden und unterschwelligem Prozess, in dem dies, ungeachtet all der vorhergehenden und bewegenden Veröffentlichungen Waldteufels hier passiert, bleibt einem nur eine Feststellung: „Sanguis“ ist ein Meisterwerk. Geisterhafte Stimmen, archaische Rhythmen, volkstümliche Einflüsse und Trommeln, fette Metal-Riffs, „Sanguis“ ist nicht nur wahrscheinlich, sondern mit absoluter Sicherheit das Album, das den naturverbundenen Neofolk Waldteufels mit der Industrial Metal-Vergangenheit Markus Wolfs bei Crash Worship vermengt. Klanglich entsteht dadurch etwas vollkommen einzigartiges, das seines gleichen sucht. Heroisch und von Pathos durchzogen ist der Gesang, was vor den minimalistischen Arrangements aller acht Werkstücke des Albums eine musikalisch ganz neue Bedeutung und Tiefe erfährt. Der Zugang zu „Sanguis“ mag nicht sofort gelingen, denn eine gewisse Sperrigkeit kann man der Werkschau sicher nicht absprechen, doch die intensive Auseinandersetzung mit Markus Wolf und der Ernsthaftigkeit seiner Arbeit wird den Zuhörer schnell eines Besseren belehren. „Sanguis“ ist sicher eins der wertvollsten Alben seiner Zunft.
10/10 - MK


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