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CD-Reviews :: Index: 'B' :: BATLORD

BATLORD

MUSIC TO BE BURIED TO (48:23 min.)

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Da kommt etwas auf uns zu! Ein Sänger im typischen Marylin Manson – Look mit einer frischen, wirklich geilen Stimme und dazu horrormäßiger Garagenrock im 60er-Jahre Style.
Funktioniert so ein Mix überhaupt? Die Antwort ist ja, zumindest, was Scorpio und die Jungs von Batlord betrifft. Anstatt mit ewig viel Bombast und Drumherum auf sich aufmerksam zu machen, geht man eher einfach, aber wirkungsvoll ans Werk. Drums, eine fetzige Hammondorgel und rockige Gitarrenriffs vereinen sich zu einer sexy beschwingten Musik. Da hört man fürs erste gar nicht heraus, dass Sänger Scorpio einen Hang zu schwarzem, etwas makabren Humor hat, den man dann doch nicht allzu ernst nehmen kann, schon allein wegen der Musik. Ein typisches Beispiel ist „I wanna be your undertaker“, zu dem es obendrein noch ein Video gibt, dass – wie es Markenzeichen Batlords ist – eher ungewohnt ausgefallen ist, sieht man sich doch plötzlich einem bildschirmgroßen Zeichentrickmund gegenüber.
Obwohl die Band mit dem minimalsten an Equipment ans Werk geht, bringt sie doch erstaunlich viel Variation in das Album. So wird Scorpio in „You´re my next nightmare” von einem kleinen Chor-Echo unterstützt, man setzt gekonnt wie in einem Horrorstreifen Gruseleffekte ein und sogar einige Balladen mixt man unter die Songs. So zum Beispiel das nette, fast poppige “Just because I wish that you were dead it doesn´t mean I don´t love you” oder das ruhige, lockere “The Loner´s Creed”. Freilich gibt es auch weniger nennenswerte Songs, so fällt “Running towards our dying day” nicht besonders raus, aber das mag auch daran liegen, dass sich so viele fetzige Super-Songs auf der Scheibe befinden.
Bleiben nur noch die Worte zu sagen, mit denen Leadsänger Scorpio sein Album eröffnet: „In an dark world, seek pleasure...and lots of it. The end is always near.“ Hoffen wir, das Ende kommt noch nicht so bald, vor allem nicht für Batlord. Bis dahin werden Batlord wohl noch eine Weile für “Pleasure” sorgen…
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